Sonntag, 26. Oktober 2008

Es ist gut so

Der Fernseher war nach dem Abpfiff recht schnell aus. Nachdem Bruno Labbadia seine Meinung zum Besten gegeben hatte und Christoph Daum nicht mehr zum Interview antreten wollte, war für meinen Bekannten alles interessante an dem Spiel gelaufen. In der Tat, war das Spiel doch mehr vom Mittelfeld und dem dortigen Kampf bestimmt. Leverkusen kam von dort nicht richtig in Tritt und Köln konnte einfach nicht von dort aus in den Tritt kommen. So war das Spiel vom FC auch diesmal wieder mit einem Satz zu beschreiben. Hinten sicher und vorne zu ungefährlich.

Übrigens habe ich mit meiner Vermutungen recht gehabt. Die FC Fans konnten sich wieder mal nicht benehmen und Geromel machte seinen ersten richtigen Schnitzer. Über die Szene von Geromel konnte ich vorm Fernseher noch streiten. Allerdings sieht der Elfmeter nach zwei Tagen gerechtfertigt aus.

Alles in allem tut die Niederlage nicht wirklich weh. Köln hat seine Linie und sein Spielprinzip durch das ganze Spiel halten können. Grade hinten war wieder alles ordentlich (aber nicht immer) organisiert. Mut machte mir vor allem die rechte Seite. Brecko und Vucicevic kamen immer wieder durch, scheiterten aber meistens an ihrem Egoismus oder an der Ideenlosigkeit von Antar. Der spielte zwar besser als in den letzten Spielen, war mir aber immer noch zu blass. Aber das kann ja noch werden.

Alles in allem ist der FC wieder an dem Platz in der Tabelle angekommen, an dem ich ihn auch gerne am Ende der Saison sehen würde. Und mit Dortmund kommt am Mittwoch ein Gegner, mit dem man, bei der aktuellen Leistung, sicherlich um drei Punkte kämpfen kann.

Freitag, 24. Oktober 2008

Manche Menschen sind unbelehrbar

Warum ich wieder ein Blog über Fußball und den FC auf mache, ist mir noch nicht so ganz klar. Vielleicht könnte es daran liegen, dass heute wieder mal Derbyzeit ist und in nicht ganz fünf Stunden das Spiel des FC gegen die Werksmannschaft um die Ecke beginnt. Oder vielleicht auch, weil grade Frings und Ballack so stark mit Ihrem Ego glänzen, dass sich das Wiedergeben der eigenen Meinung grade zu aufdrängt. Am ehesten trifft es aber wahrscheinlich, dass ich während meiner Abstinenz immer neidisch war, dass Stefan das schreiben nicht sein gelassen hat. Könnte eine Berufskrankheit sein.

In jedem Fall bin ich wieder zurück! Deswegen winke ich ein paar Blöcke nach rechts und für heute noch ein paar Kilometer weiter in Richtung Baustelle. Wer es genau wissen will, schaut hier.


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